Be an Angel e.V. 7 Jahre Erfahrung

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Unterstützen Sie Be an Angel: Mit Spenden — oder Rat und Tat.

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Wir garan­tie­ren die 100%ige Nut­zung der Zuwen­dun­gen für die Akti­vi­tä­ten des Ver­eins. Unse­re Kon­to­ver­bin­dung lautet:

Be an Angel e.V.    Kon­to 014 522 59 00    BLZ 100 708 48 (Deut­sche Bank)
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Falls Sie eine Spen­den­be­schei­ni­gung wün­schen, tei­len Sie uns unbe­dingt Ihre Post­adres­se mit, damit wir Ihnen eine Spen­den­quit­tung zusen­den kön­nen – und wenn es für Sie nur der Nach­weis ist, dass Ihre Spen­de ange­kom­men und für den gewünsch­ten Zweck ver­wen­det wird. Bit­te haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass wir erst ab einem Betrag von 50 EUR eine Spen­den­quit­tung ausstellen.

Rat und Tat

Sie wol­len aktiv mit anpa­cken. Für ein paar Stun­den in der Woche? Eben so, wie ehren­amt­li­che Tätig­keit in Ihr Leben passt? Groß­ar­tig! Wir suchen derzeit:

1) für die Begleitung von Geflüchteten bei Behördengängen

Men­schen mit Orga­ni­sa­ti­ons­ge­schick, Gleich­mü­tig­keit, Grund­op­ti­mis­mus, diplo­ma­ti­schen Fähig­kei­ten sowie Aus­dau­er. Denn das braucht man.

2) für das Veranstalten von Fundraising-Events

Men­schen, die uns eigen­ver­ant­wort­lich bei Pla­nung, Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung unterstützen.

3) für die Be an Angel Redaktion

Men­schen, die für Be an Angel schrei­ben und berich­ten wol­len: über unse­re Akti­vi­tä­ten, über Best Prac­ti­ce Bei­spie­le aus der “ange­wand­ten Flücht­lings­hil­fe” ande­rer Initia­ti­ven, über Koope­ra­tio­nen und Erfah­run­gen und Pro­jek­te von Geflüch­te­ten. (Ande­re Redak­ti­ons­for­ma­te willkommen!)

4) für die Pressearbeit

Men­schen, die dar­in erfah­ren und moti­viert sind, The­men in den Redak­tio­nen die­ser Repu­blik (und ger­ne auch dar­über hin­aus) zu plat­zie­ren. Mit Ver­ve, Stil­si­cher­heit und Beharrlichkeit.

5) für die Vermarktung der Aktivitäten von Be an Angel (online)

Men­schen, die ernst­haf­te Ahnung von Wor­d­Press und Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung haben und uns dabei hel­fen wol­len, im Netz ver­nünf­tig gefun­den zu werden.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung unter info@be-an-angel.de

Dar­über hin­aus möch­ten wir in Sachen Rat und Tat noch auf die sehr gute Online-Platt­form volunteer-planner.org ver­wei­sen. Hier kön­nen sich deutsch­land­weit Frei­wil­li­ge anmel­den, um vor Ort Ihre Hil­fe in Pro­jek­ten und Initia­ti­ven anzubieten.

Sachspenden

Lei­der hat Be an Angel nicht die Mög­lich­keit, Sach­spen­den ent­ge­gen­zu­neh­men, zu lagern oder zu verteilen.

Be an Angel – unser Projekt in Athen

Morteza & Sohn (30, 5) 

Bio­gra­fie:
Mor­te­za kam mit sei­ner Frau und sei­nem klei­nen Kind im März 2018 auf der Insel Les­bos nach Grie­chen­land, nach­dem er vor dem syri­schen Bür­ger­krieg geflo­hen war. Mehr als drei Jah­re spä­ter haben sie es immer noch nicht bis zum Ende des Asyl­ver­fah­rens geschafft. Zum Glück konn­te die Mut­ter es nach Deutsch­land schaf­fen, doch der Plan zur Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung schei­ter­te und Mor­te­za sitzt mit sei­nem dort auf­ge­wach­se­nen klei­nen Sohn, der an Autis­mus und Epi­lep­sie lei­det, in einem Lager außer­halb von Athen fest. In sei­nem frü­he­ren Leben in Syri­en war Mor­te­za ein rela­tiv erfolg­rei­cher Fuß­bal­ler. Da sie nun kei­ne Unter­stüt­zung mehr von der grie­chi­schen Regie­rung erhal­ten, müs­sen wir ein­grei­fen, um zu ver­hin­dern, dass sie obdach­los wer­den, bis sie alle Doku­men­te erhal­ten und Grie­chen­land ver­las­sen und ihr Leben begin­nen kön­nen. Sie sol­len dem­nächst aus dem Lager gewor­fen wer­den und die Kos­ten wer­den haupt­säch­lich dazu die­nen, ihre Unter­kunft, ihre grund­le­gen­den Lebens­hal­tungs­kos­ten (z. B. Lebens­mit­tel) sowie Medi­ka­men­te für die Bedin­gun­gen des Kin­des zu decken.

Monat­li­che Kosten:

  • 260 EUR – Unter­kunft (1 Zim­mer in einer Wohnung)
  • 300 EUR – Lebens­mit­tel, Medi­zin, Trans­port, Kleidung

Fereshteh & Tochter (23, 5)

Bio­gra­phie:
Fereshteh und ihre klei­ne Toch­ter kamen 2018 aus Afgha­ni­stan nach Grie­chen­land, wo die aktu­el­le Bericht­erstat­tung über die Tali­ban und das Leben dort uns dar­an erin­nert, war­um vie­le Men­schen flie­hen. Aus einer schlim­men Situa­ti­on in eine etwas bes­se­re, sah sich die­se allein­er­zie­hen­de Fami­lie mit der Aus­sicht auf Obdach­lo­sig­keit kon­fron­tiert, wenn Be an Angel nicht ange­fan­gen hät­te, eine Woh­nung zu mie­ten, um sie unter­zu­brin­gen. Es ist schwer zu ver­ste­hen, wie eine jun­ge Mut­ter und ein jun­ges Kind einem sol­chen Sze­na­rio trot­zen kön­nen, wenn das Kind wie hier Krebs hat. Seit wir sie unter­stüt­zen, haben wir unser Netz­werk in Grie­chen­land genutzt, um sicher­zu­stel­len, dass das Kind vor­ran­gig behan­delt wird, da ihm mona­te­lang eine ange­mes­se­ne medi­zi­ni­sche Behand­lung ver­wei­gert wur­de. Ihr Zustand ver­bes­sert sich, aber die Situa­ti­on hat sich nicht geän­dert. Da sie als Flücht­lin­ge aner­kannt und anschlie­ßend von der sozia­len Unter­stüt­zung abge­schnit­ten wur­den, haben sie noch immer kei­nen Zugang zu Sprach­kur­sen, einer Arbeits­er­laub­nis oder einem ande­ren Schritt, der ihnen eine Chan­ce auf eine ange­mes­se­ne Inte­gra­ti­on bie­ten könn­te, einen Job fin­den oder sogar ein Leben dort begin­nen. Der Vater, der mit ihnen in Grie­chen­land ange­kom­men ist, beschäf­tigt sich anders­wo mit sei­nen eige­nen Pro­ble­men, von denen es vie­le gibt. Die Fami­lie ist extrem gefähr­det, was bedeu­tet, dass weni­ger Fäl­le mehr die sta­bi­le Unter­kunft benö­ti­gen, die Be an Angel ihnen bie­tet. Zusätz­lich zu den Unter­kunfts­kos­ten unter­stüt­zen wir deren grund­le­gen­de Lebens­hal­tungs­kos­ten, Medi­ka­men­te / medi­zi­ni­sche Behand­lung und Trans­port zum und vom Kran­ken­haus für die Chemotherapie.

Monat­li­che Kosten:

  • 265 EUR – Unter­kunft (1 Zim­mer in einer Wohnung)
  • 300 EUR – Lebens­mit­tel, Trans­port, Kleidung

Atefa & 2 Töchter (27, 7, 5)

Bio­gra­phie:
Auch aus Afgha­ni­stan ist die­se jun­ge Fami­lie 2019 nach Grie­chen­land gekom­men. Sie haben ihre Aus­wei­se erhal­ten und war­ten nur noch auf die Päs­se der Kin­der, bevor sie end­lich den Vor­hang zum Asyl­ver­fah­ren in Grie­chen­land zuzie­hen kön­nen. Auf­grund der Inef­fi­zi­enz und der über­las­te­ten Büro­kra­tie in Grie­chen­land könn­te dies jedoch noch meh­re­re Mona­te dau­ern. Da die­se Fami­lie kurz davor steht, ein neu­es Kapi­tel ihres Lebens rich­tig begin­nen zu kön­nen, ist es ent­schei­dend, dass wir sie bis dahin wei­ter­hin unter­stüt­zen kön­nen. Danach wer­den sie lang­sam ihre Schrit­te in die Unab­hän­gig­keit fin­den, sei es in Grie­chen­land oder anders­wo. Wie bei allen Fami­li­en, die wir unter­stüt­zen, ist es das Ziel, sie in die Lage zu ver­set­zen, unab­hän­gig zu sein und ihnen die Unter­stüt­zung zu geben, einen Punkt zu errei­chen, an dem sie sagen kön­nen „Ich brau­che dich nicht mehr“. Die Kos­ten hier ermög­li­chen es uns, die­se Fami­lie in einer Woh­nung mit der ande­ren oben genann­ten Fami­lie (sie­he Fereshteh) unter­zu­brin­gen, um die Grund­kos­ten für zwei klei­ne Kin­der zu decken (haupt­säch­lich Klei­dung und Nah­rung, da sie stän­dig wach­sen und hung­rig wer­den, was sie dann wach­sen lässt wie­der!) sowie grund­le­gen­de All­er­gie­me­di­ka­men­te und Trans­por­te durch die Stadt zu Ter­mi­nen. Ate­fas Bru­der lebt in Frank­furt, wo sie so schnell wie mög­lich umzie­hen wollen.

Monat­li­che Kosten:

  • 265 EUR – Unter­kunft (1 Zim­mer in einer Wohnung)
  • 300 EUR – Lebens­mit­tel, Medi­zin, Transport

Zarmina Familie (24, 58, 6, 5, 3, 6 Monate)

Bio­gra­phie:
Eine ande­re jun­ge Allein­er­zie­hen­de-Fami­lie, aller­dings hat die­se Mut­ter ihre eige­ne Mut­ter, die dort aus­hilft. Die­se gro­ße Fami­lie lebt in einer klei­nen Woh­nung in Athen. Sie wur­den zuvor von einer ande­ren Orga­ni­sa­ti­on unter­stützt, die ihre Unter­stüt­zung vor drei Mona­ten aus finan­zi­el­len Grün­den ein­ge­stellt hat. Die Fami­lie ist nun drei Mona­te im Miet­rück­stand, wir ver­su­chen mit dem Ver­mie­ter zu ver­han­deln oder die Fami­lie in eine ande­re Woh­nung umzu­zie­hen. Zum Glück haben sie den Groß­teil ihrer Unter­la­gen bereits erhal­ten, nur die Groß­mutter und das jüngs­te Baby war­ten auf Päs­se. Die Fami­lie plant, an einen Ort zu zie­hen, an dem sie eine Chan­ce auf einen guten Start ins Leben haben kann, viel­leicht nach Deutschland.

Monat­li­che Kosten:

  • 500 EUR – Unterkunft
  • 300 EUR – Lebensmittel
  • Ein­ma­li­ge Kos­ten:
    350 EUR – Passgebühren

Al Mahoud Familie (30, 36, 62, 2, 4, 6, 7, 10, 12)

Bio­gra­phie:
Hier ist eine wei­te­re jun­ge Fami­lie, die kurz davor steht, Grie­chen­land ver­las­sen zu kön­nen, um zu ihrer grö­ße­ren Fami­lie nach Deutsch­land zu kom­men, die wir auch in Grie­chen­land unter­stützt haben, bis sie das Land ver­las­sen konn­te. Die Eltern der sechs Kin­der waren unglück­li­che Opfer des syri­schen Bür­ger­kriegs und lie­ßen die Kin­der in der Obhut ihrer bei­den Onkel und ihrer Groß­mutter zurück. Tra­gi­scher­wei­se ist die Unter­kunft, in der die Fami­lie wohn­te, letz­ten Monat abge­brannt und wir konn­ten ihnen eine vor­über­ge­hen­de Unter­kunft zur Ver­fü­gung stel­len, die aller­dings bei wei­tem nicht groß genug für die Anzahl der Per­so­nen ist. Wir haben ab Sep­tem­ber eine Unter­kunft ver­mit­telt, so dass wir die­se Fami­lie wei­ter unter­stüt­zen kön­nen, wäh­rend sie sich dem Ende des Asyl­ver­fah­rens nähert. Ähn­lich wie die oben genann­ten Fami­li­en war­ten sie nur noch auf ihre Päs­se, damit sie in die EU zu ihrer Fami­lie zie­hen können.

Monat­li­che Kosten:

  • 500 EUR – All­ge­mei­ne Unter­stüt­zung (Lebens­mit­tel, Medi­zin, Trans­port, Kleidung)
  • Ein­ma­li­ge Kos­ten:
    500 EUR – Dokumente

‘Men At Work’ (28, 26, 29, 25)

Bio­gra­phie:
End­lich ein Lächeln! Neben der Woh­nung in Athen, die Be an Angel für Fereshteh und Ate­fa ver­mie­tet (sie­he oben), ver­mie­ten wir noch eine wei­te­re Woh­nung, in der 4 jun­ge Män­ner (einer nicht abge­bil­det) in den Zwan­zi­gern leben. Die Fähig­keit die­ser Jungs, sich in einem Land zu behaup­ten, in dem es nur weni­ge Jobs gibt, selbst für die, die dort gebo­ren wur­den, ist wirk­lich beein­dru­ckend. Wir unter­stüt­zen sie nur, indem wir ihnen eine Unter­kunft anbie­ten, ansons­ten fin­den sie selbst einen Weg. Von Gele­gen­heits­jobs auf Bau­stel­len, Auto­wasch­an­la­gen (auch ein­mal in einer ande­ren Stadt) und Tisch­ler­ar­bei­ten fin­den die­se Män­ner immer einen Weg, sich zurecht­zu­fin­den. Lei­der wür­de es trotz ihrer beharr­li­chen Ent­schlos­sen­heit nicht aus­rei­chen, wenn wir ihnen nicht eine ein­fa­che und sta­bi­le Unter­kunft bie­ten könn­ten. Nach­dem wir seit März die­ses Jah­res eine Woh­nung ange­mie­tet haben, pla­nen wir, den Ver­trag um wei­te­re sechs Mona­te ver­län­gern zu kön­nen. Dies gibt die­sen Jungs die Chan­ce, wäh­rend des Asyl­ver­fah­rens wei­ter­hin eine Arbeit zu fin­den, die sie kön­nen, und gibt ande­ren jun­gen Män­nern einen Platz, falls einer der der­zei­ti­gen Mie­ter die Mög­lich­keit hat, woan­ders umzu­zie­hen oder in der Lage zu sein (frü­he­re wesent­lich wahr­schein­li­cher als letz­te­re, zum Bei­spiel erhielt ein ehe­ma­li­ger Mie­ter sei­ne Päs­se und schaff­te es nach Frank­reich, wo er wie­der bei sei­ner Fami­lie sein konnte).

Monat­li­che Kosten: 

  • EUR 550 – Unter­kunft (2‑Zim­mer-Woh­nung)

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